Beschlagnahmung – Rettung -Rehabilitation
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Station Nyaru Menteng 1999 gründete die Dänin Lone Droscher Nielsen mit Hilfe von BOS das Orang-Utan-Rehabilitationszentrum Nyaru Menteng mit dem unerschütterlichen Ziel, den Kampf um das Überleben der letzten Orang-Utans zu gewinnen.
Nyaru Menteng liegt 28 km entfernt von Palangkaraya, der Hauptstadt Zentral-Kalimantans. Das Zentrum befindet sich im Nyaru-Menteng-Arboretum: einem 62,5 ha großen Tiefland-Torfwald. Auf einem 1,5 ha großen eingezäunten Gebiet gibt es eine Klinik, Quarantäne - Einrichtungen und Sozialisierungskäfige. Am entlegensten Ende des Arboretums leben die kleinsten Orang-Utans im "Midway-House". Die Nahrungsbedingungen dort und die Abgeschiedenheit sind perfekt für die jungen Tiere.
Eine Flut von Neuzugängen brachte die Station erneut an ihre Kapazitätsgrenzen. Im Jahr 2005 musste Nyaru Menteng II gegründet werden. Hier befinden sich neben Sozialisierungskäfigen ein 50 Hektar großer Trainingswald. In Nyaru Menteng II befinden sich die "wilden" Orang-Utans, die von BOS aus Ölpalmplantagen und Abholzungsgebieten gerettet wurden.
Derzeit haben über 100 wilde Orang-Utans dort vorübergehend eine Zuflucht gefunden. Diese ausgewachsenen Tiere, einige von Ihnen mit Babys stehen unter extrem hohem körperlichen und seelischen Stress. Sie sind ein Leben in Gefangenschaft nicht gewöhnt und es ist ein besonderes Anliegen von BOS, diese Tiere schnellstmöglich in die Freiheit zu entlassen. |
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