JETZT SPENDEN

Regenwald

 

   

Tropischer Regenwald ist ein Sammelbegriff für Tiefland- , Bergregen- und Nebelwälder, die in der äquatorialen Zone beheimatet sind. Diese Ökosysteme zeichnen sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus.

 

Allerdings ist die Individuenzahl der verschiedenen Arten gering. Das bedeutet, dass man eher zwei unterschiedliche Arten findet, als zwei Exemplare der gleichen Art.

 

Der Regenwald bietet für eine Vielzahl von Menschen Lebens- und Wirtschaftsgrundlage. Wälder beherbergen den größten Teil der landlebenden Tier- und Pflanzenarten und liefern Baumaterial, Nahrungsmittel, reines Wasser und Heilpflanzen. Sie beeinflussen darüber hinaus die lokale und globale Klimabildung und verhindern Erosion.

 

Über zwei Drittel der Tier- und Pflanzenarten weltweit leben in den tropischen Regenwäldern, den artenreichsten Lebensräumen der Erde.

 

Das tropische Klima ist niederschlagsreich – insbesondere zu den Regenzeiten im Frühjahr und im Herbst. Im tropischen Regenwald herrscht das so genannte Tageszeitenklima, die Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages sind größer als im Jahresverlauf.

 

Ein typisches Merkmal des tropischen Regenwaldes ist die Bildung von sehr komplexen Vegetationsstockwerken an den Bäumen, die jeweils charakteristische Arten beheimaten.

 

Zur Bildergalerie

 

Die verschiedenen Stockwerke haben unterschiedliche Hauptmerkmale – zum Beispiel gibt es in den unteren „Etagen“ die größte Artenvielfalt.

 

Die höchsten Bäume werden bis zu 60 Meter hoch und bilden ein dichtes Schirmdach. Wegen dieses Blätterdaches erreicht nur wenig Licht den Boden und die unteren Stockwerke des tropischen Regenwaldes.

 

Regenwald auf Borneo

 

Daher gibt es im Regenwald sehr viele „Aufsetzerpflanzen“ – Pflanzen, die auf den Stämmen, Ästen und sogar Blättern der Bäume wachsen und sich von ihnen tragen lassen. So sind diese Pflanzen besser mit Licht versorgt, allerdings fehlt es ihnen an Nähr- stoffen und Wasser.

 

Dafür haben sich verschiedene Arten verschiedene Tricks ausgedacht. Beispielsweise gibt es hier Orchideen, die mit Luftwurzeln Nährstoffe und Feuchtigkeit aus der Atmosphäre aufnehmen können.

 

Der Tarsier ist der kleinste Primat der Welt.