Ölpalmplantagen
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Palmöl ist Bestandteil von zahlreichen Produkten des täglichen Bedarfes und einer der Hauptgründe für die rasant voranschreitende Vernichtung des Regenwaldes in Indonesien. Der Verbrauch von Palmöl steigt dramatisch, vor allem als Energiequelle in Form von so genanntem Agrartreibstoff. Die rapide Ausbreitung von Ölpalmplantagen ist ursächlich für die Fragmentierung und den Verlust des Lebensraumes des Orang-Utans. Häufig kommen wilde Orang-Utans in die Plantagen und fressen aus Nahrungsmangel die Palmtriebe. Von den Plantagenbesitzern werden sie deshalb gejagt und getötet.
Für die Palmöl-Unternehmen ist der illegale Holzhandel eine zusätzliche Quelle für schnellen Profit. Daher werden die Plantagen bevorzugt in Regenwaldgebieten angelegt, die zuerst gerodet werden müssen. Lösungsvorschläge zielen darauf ab, Schutzgebiete zu etablieren, die lokale Bevölkerung in Regenwaldschutzmaßnahmen zu integrieren und einen Beitrag zu leisten, die indonesische Umweltschutzgesetzgebung zu stärken.
Land- und Bodenrechtskonflikte gehören zur Tagesordnung. Kleinbauern werden gewaltsam oder illegal von ihrem Land vertrieben und da wo Konzessionen an Ölpalmunternehmen vergeben wurden, ist oft nicht mit Schadensersatzzahlung zu rechnen. Zudem schaffen Ölpalmplantagen weniger Arbeitsplätze pro Hektar als der ursprüngliche Wald der lokalen Bevölkerung bietet.
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