Rhamnaceae

Alphitonia excelsa

Alphitonia excelsa (Fenzl) Reiss. ex Endl., Gen. Pl. (1840)
(lat. für groß oder aufstrebend)

Synonyme
Alphitonia incana (Roxb.) Kurz, Alphitonia philippinensis Braid, Colubrina excelsa Fenzl, Rhamnus incanus Roxb.

Lokale Namen auf Borneo
Bakudita, Balek angin, Balik angin, Lengi'dan ba'on, Meagang, Pati yata, Pereng-pereng, Petiata, Pokudata, Pokudita.

Beschreibung
Kleiner Baum, bis zu 17 m groß mit einem Brusthöhendurchmesser von 23 cm. Übelriechender Stamm, wenn er angeschnitten wird. Kleine Nebenblätter, die früh abgeworfen werden. Blätter wechselständig, einfach, fiedernervig, Unterseite weißlich, glatt bis behaart. Blüten ca. 4 mm im Durchmesser, weiß-gelb, in Rispen angeordnet. Früchte ca. 13 mm im Durchmesser, lila-schwarz, Steinfrüchte mit Samen in rotem Fleisch.

Habitat & Ökologie
In stark gestörten Küsten- bis submontanen Wäldern. Oft an Straßenrändern, auf Hügeln und Bergrücken und entlang Flüssen. Meist auf armen sandigen Böden, aber auch auf Lehm.

Höhenlage
Bis zu 1500 m.

Verbreitung
Philippinen, Borneo (auf der ganzen Insel) bis Neuguinea und Australien.

Gebrauch
Der Saft unter der Rinde hilft, dem Badewasser beigemischt, gegen Hautkrankheiten. Das Holz wird für kleinere Konstruktionen genutzt. Futter- und Gerbmittel.