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Piper aduncum L., Sp. Pl. 1 (1753)
(lat. für gewellt oder hakenartig).
Synonyme
Artanthe adunca (L.) Miq., Artanthe celtidifolia (Kunth) Miq., Piper aduncifolium Trel., Piper aduncum var. laevifolium C.DC., Piper anguillaespicum Trel., Piper celtidifolium Kunth, Piper disparispicum Trel., Piper elongatum Vahl var. laevifolium (C.DC.) Trel., Piper fatoanum C.DC., Piper flavescens (C.DC.) Trel., Piper hebecarpum C.DC., Piper intersitum Trel., Piper intersitum var. porcecitense Trel., Piper martinicense C.DC., Piper martinicense var. genuinum Stehle, Piper martinicense var. montis-pilati C.DC., Piper multinervium var. amplum Trel., Piper multinervium var. kantelolense Trel., Piper multinervium M.Martens & Galeotti, Piper multinervium var. skutchii Trel., Piper oblanceolatum. var. fragilicaule Trel., Piper pseudovelutinum var. flavescens C.DC., Piper stehleorum Trel., Piper submolle Trel., Piper subrectinerve C.DC., Steffensia adunca (L.) Kunth, Steffensia celtidifolia (Kunth) Kunth
Lokale Namen auf Borneo
Akar gelan, Kayu sirih.
Beschreibung
Bis zu 6 m großer Busch, 7 cm im Durchmesser, Nebenblätter ca. 23 mm lang, hinterlassen kreisförmige Kerben an den Ästen. Blätter wechselständig, einfach, fieder-nervig, behaart, Blattbasis asymmetrisch. Blüten ca. 1 mm im Durchmesser, grün-gelblich, kätzchenartig angeordnet, längliche Blütenstände. Früchte ca. 1 mm im Durchmesser, gelb-schwarz, Steinfrüchte.
Habitat & Ökologie
Normalerweise in gestörten Habitaten und an Wegrändern.
Vorkommen
Ursprünglich aus der Neotropis, aber inzwischen auch im tropischen Asien aufgrund des invasiven Charakters. Auf Borneo in Ost-Kalimantan beheimatet.
Gebrauch
Das Holz wird für einfache Konstruktionen, Brennmaterial und für Zäune genutzt. Als Zierpflanze geschätzt, die Früchte sind essbar. Die Öle dieser Spezies haben eine antibakterielle Wirkung und werden auch als Insektizid und Molluskizid genutzt. Aus Wurzeln und Blättern bereiteter Tee wird gegen Durchfall, Ruhr, Erbrechen, Geschwüre und zum Stillen von Blutungen eingesetzt. |
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