Leguminosae

Acacia mangium
Bauhinia excelsa var. excelsa
Crotalarya sp.
Fordia splendidissima
Mimosa bimocronata

Acacia mangium Willd., Sp. Pl. ed. 4, 4 (1806)
(lat. für den lokalen Namen auf Ambon für diese Art: Manggi-manggi-utan)

Synonyme
Mangium montanum Rumph., Racosperma mangium (Willd.) Pedley

Beschreibung
Baum der unteren Kronenschichten, bis zu 27 m hoch mit einem Brusthöhendurchmesser von 45 cm. Mit Nebenblättern. Blätter gewölbt, wechselständig, einfach, parallel geadert, unbehaart, glatt. Blütten ca. 5 mm im Durchmesser, gelb, viele ausladene Staubgefäße (Stamina), Blüten in kätzchenartigem Blütenstand angeordnet. Früchte ca. 90 mm im Durchmesser, grün, gewellte Hülsen.

Ökologie
Ursprünglich in ungestörten und Sekundärwäldern und Savannen. Wächst bis zu einer Höhe von 200 m. In Borneo eingeführt, normalerweise in Plantagen oder an Straßenrändern, mittlerweile auch in Sekundärwäldern.

Vorkommen
Ursprünglich aus Ost-Australien, südliches Neuguinea, Aru Inseln, südliche Molukken und Sula Inseln. Mittlerweile in West-Malesia durch Kultivierung weit verbreitet. Auf Borneo hauptsächlich in Sabah und Ost-Kalimantan zu finden.

Gebrauch
Oft als Zierpflanze eingesetzt, das Holz dient als Hartholz. Bodenverbessernde Eigenschaften vorteilhaft für Aufforstungen.

Bemerkung
Hybridisierung mit Acacia auriculiformis beobachtet.

 

 

     
     

Bauhinia excelsa Blume ex Korth. var. excelsa

Beschreibung
Kletterpflanze (Ranker). Nebenblätter vorhanden. Blätter wechselständig, zusammengesetzt (gefiedert). Weiße Blüten. Schalen braun.

Habitat & Ökologie
Tieflandwälder.

Vorkommen
Malesia, auf Borneo weit verbreitet.

Höhenlage
Bis zu 1500 m.

Gebrauch
Als Medizin genutzt.

 

 

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Crotalarya sp.

 

 

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Fordia splendidissima (Blume ex Miq.) Buijsen, Blumea 33 (1988)
(lat. für großartig, wunderschön)

Synonyme
Fordia angustifoliola Merr., Fordia coriacea Dunn, Fordia elmeri Merr., Fordia filipes Dunn, Fordia gibbsiae Dunn & Baker, Millettia chaperi Gagn., Millettia splendidissima Blume ex Miq.

Lokale Namen auf Borneo
Biansu, Biansu bukit, Boot buan, Kayu bawi, Makumpit, Marbahai, Parang-parang, Sergantung, Sintoroi-toroi, Tantaroi, Tantawi, Tengudan, Teuye, Tobah utan, Tongodo, Torin-torin.

Beschreibung
Baum des Unterholzes, bis zu 13 m groß mit einem Brusthöhendurchmesser von 13 cm. Nebenblätter werden früh abgeworfen. Blätter wechselständig, zusammengesetzt, Fiederblättchen gegenständig, fiederadrig, weißlich bis gold. Scheinende Unterseite wegen kleiner Härchen. Blüten ca. 15 mm im Durchmesser, rosa-lila, in langen Trauben angeordnet. Früchte ca. 80 mm lang, grün, aufplatzend, abgeflachte Schalen.

Habitat & Ökologie
Im Unterholz von Primär- und Sekundärwäldern, Keranga-, Rivarine-, Berg- Sumpf- und Riparianwäldern auf schluffigen Bänken über der Hochwasserlinie, Flussbänke, an Straßen, auf Bergrücken und Hügeln. Sandige bis lehmige Böden.

Höhenlage
Bis zu 3500 m.

Vorkommen
Borneo (auf der ganzen Insel).

 

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Mimosa bimucronata (DC) O.Kuntze

Beschreibung
Kletterer mit Dornen. Nebenblätter vorhanden. Blätter wechselständig, gefiedert. Rosa Blüten.

Habitat & Ökologie
Sekundärwälder.

Vorkommen
Ost-Brasilien und Nordost-Argentinen; in Malaysia eingeführt; In und um Singapur und Kuching eingebürgert (cf. Burkill, l.c.).

Gebrauch
Sehr gute Bienen-Pflanze. Holz wird zum Möbelbau und als Feuerholz etc. verwendet. Im fernen Osten vor 1850 eingeführt.

 

 

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