Chrysobalanaceae

Neouvaria foetida

Licania splendens (Korth.) Prance, Fl. Neotrop. 9 (1972)
(lat. für 'großartig, glänzend')

Synonyme
Angelesia splendens Korth., Chrysobalanus splendens Korth. ex Miq., Ferolia nitida (Hook.f.) Ridl., Licania angelesia Bl., Parinarium fragile Teijsm. & Binn., Parinarium nitidum Hook.f., Parinarium philippinense Elm.

Lokale Namen auf Borneo
Buku-buku, Bunga, Gandulong, Jentihan, Jentihan burung, Kanduhong, Mauhi, Ngilas, Piasau-piasau, Sampaluan, Sidapong, Tadag, Tampaluan puteh, Timpoluvon.

Beschreibung
Baum der oberen Kronenschicht, bis zu 44 m hoch, mit einem Brusthöhendurchmesser (BHD) von 65 cm, Nebenblätter semi-persistent. Blätter wechselständig, einfach, gefiederte Blattadern. Blüten ca. 3 mm im Durchmesser, grünlich-weiß bis gelb, in Rispen angeordnet oder sympodialer Blütenstand. Früchte ca. 9 mm lang, gelb-orange-rot-purpurrot, fleischige Steinfrüchte.

Ökologie
In ungestörten gemischten Dipterocarpaceen-Wäldern bis zu 500 m Höhe, auch nahe Stränden. Normalerweise auf Hügeln oder Bergrücken, selten in Sümpfen. Meistens auf sandigen Böden, aber auch auf Lehm. In Sekundärwäldern nur als Relikte des ursprünglichen Waldes vorkommend.

Vorkommen
Thailand, Peninsular Malaysia, Sumatra, Java, Borneo (Sarawak, Brunei, Sabah, West-, Zentral- und Ostkalimantan), Philippinen.

Gebrauch
Das Holz wird für Pfähle (Salzwasser) und Eisenbahnschwellen benutzt. Die Früchte sind essbar.

  Josha