|
Anacardium occidentale L., Sp. Pl. (1753)
(occidentale: lat.: aus dem Westen)
Kaschu, Acaju-, Cashew- oder Nierenbaum
Synonyme
Anacardium occidentale var. indicum DC; Cassuvium pomiferum Lamk.; Cassuvium reniforme Blanco
Lokale Namen auf Borneo
Djambu dipa, Djambu maendjit, Jagus, Jambu Monyet,Yagus.
Beschreibung
Baum der unteren Stockwerke, bis zu 12 m hoch. Brusthöhendurchmesser (BHD) von 40 cm.
Keine Nebenblätter. Blätter wechselständig. Einfach gefiederte Blattadern. Blüten ca. 22 mm im Durchmesser, rot, duftend, in Rispen. Früchte (Cashewnuss) ca. 35 mm lang, gräulich-braun, Die Steinfrucht sitzt an einem rötlich-gelben geschwollenen Stiel (Cashewapfel).
Ökologie
Ursprünglich aus Amerika importiert und kultiviert, nun findet man ihn auch in gestörten und ungestörten Wäldern und in den Gärten Asiens. Oft nah oder direkt an Stränden in Kerangawäldern (Heidewäldern), aber auch in gemischten Dipterocarpaceen-Wäldern. Normalerweise auf sandigen Böden.
Höhenlage
Bis zu 100 m.
Verbreitung
Pantropisch. Auf Borneo in Sarawak, Brunei, Sabah, Ost- and Süd-Kalimantan.
Gebrauch
Alle Teile der Pflanze enthalten ein hautreizendes Gift. Durch Erhitzen wird diese Substanz zerstört. Die Nuss (Cashewnuss) ist nach dem Kochen oder Rösten essbar. Der Cashewapfel kann roh gegessen werden. Einige Teile des Baums werden als Medizin genutzt. |
|
|
 |
Mangifera indica L., Sp. Pl. (1753)
(lat. für 'aus Indien')
Mango
Synonyme
Manga calappa Rumph.; Manga domestica Rumph.; Manga simiarum Rumph.; Mangifera anisodora Blanco; Mangifera arbor Hermann; Mangifera domestica Gaert.; Mangifera indica (non L.) Bl.; Mangifera kukula Bl.; Mangifera laurina Bl.; Mangifera linnaei Korth. ex Hassk.; Mangifera rostrata Blanco
Lokale Namen auf Borneo
Ampalam; Asem buluh; Ba-ab; Hampalam; Lagawa; Manga; Manga ayer; Manga malina; Manga suluk; Manga telor; Mampallam; Mempalang; Tekorang
Beschreibung
Mittelgroßer Baum, bis zu 38 m groß und einem Brusthöhendurchmesser (BHD) von 100 cm, keine Nebenblätter. Blätter wechselständig, einfach, gefiederte Blattadern. Blüten ca. 5 mm im Durchmesser, weiß-gelblich, wohlriechend, in Rispen angeordnet. Früchte ca. 55 mm lang, grün-gelblich-rot, fleischige Steinfrucht mit essbarem gelblich-orangenem Fleisch.
Ökologie
Gewöhnlicherweise in Sekundärwäldern, Waldgärten und Dörfern, in denen sie angebaut wird. Inzwischen auch in ungestörten Primärwäldern
Höhenlage
Bis zu 1700 m Höhe (aber gewöhnlich unter 500 m).
Verbreitung
Pantropisch, ursprünglich wahrscheinlich aus Indien und Südostasien. In Asien sind sie in Indien, Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar, Thailand, Malaysia, Sumatra, Java, Sunda Inseln, Borneo, den Philippinen, Sulawesi, Molukken und Neu Guinea zu finden.
Gebrauch
Seit über 4000 Jahren wegen ihrer Früchte in Indien kultiviert, was zu mehr als 1000 Varietäten dieser Spezies geführt hat. |
|
|
 |