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Schafft Lebenswald

 

   

Von 2001 an hat die BOS Foundation in Samboja Lestari, Ostkalimantan, verschiedene Nutzungsrechte für ca. 1.850 Hektar Land erworben, um es zu renaturieren und nachhaltig zu schützen. Dies soll langfristig und zum Nutzen der Bevölkerung, des Naturschutzes und der Wissenschaft geschehen.

Das ehemals artenreiche Gebiet war durch Holzdiebstahl und Waldbrände völlig ausgezehrt und nur noch von einer nährstoffarmen Grassteppe bedeckt. Seit 2010 sind die Aufforstungsarbeiten zu mehr als 80 Prozent abgeschlossen.

 

Samboja Lestari bedeutet in etwa „ewiges Samboja“ und versinnbildlicht das langfristige Ziel dieses Renaturierungs- und Pilotprojektes: Die Schaffung eines Schutzgebietes zum dauerhaften Nutzen für Menschen, Tiere und Pflanzen durch den Erwerb von Landnutzungsrechten und kooperative Ansätze wie z.B. Aufklärung und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung beim Thema Feuerschutz.

 

Samboja Lestari verfügt zudem über ein reichhaltiges Arboretum mit einer geplanten Fläche von insgesamt 159 Hektar und ca. 3.000 Baumarten und deren Unterarten, die meisten aus Borneo. Ende 2010 war ca. die Hälfte dieser Fläche realisiert und die Sammlung verfügt bereits über 750 verschiedenen Arten, von denen etliche bedroht sind und auf der Roten Liste stehen.

 

BOS verwandelt durch ein innovatives Aufforstungskonzept Samboja Lestari wieder in naturnahen Regenwald.

 

Das Prinzip des Anbaus von Obst und Gemüse zwischen heranwachsenden Bäumen („Agroforestry“) soll der lokalen Bevölkerung Alternativen zu Wilderei und Brandrodung bieten.

 

Neben den Orang-Utans leben zurzeit auch 52 Malaienbären in Samboja Lestari.

 

 

Das Projekt Samboja Lestari mit Baumschule und Tierstationen ist heute ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

 

Samboja Lestari ist nicht nur der Standort einer Orang-Utan-Rehabilitationsstation, sondern beherbergt auch etwa 50 Malaienbären.

 

Mit Hilfe einer modernen Tierklinik, neuer großer Quarantäne- und Sozialisierungskäfige und eines Trainingswaldes werden die Orang-Utans auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.

 

Zusätzlich wurden sechs künstliche Inseln mit einer Gesamtfläche von über sechseinhalb Hektar geschaffen. Sie enthalten Fütterungsstellen und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten (“Enrichment”) für Orang-Utans, die chronisch krank sind oder aus anderen Gründen die Fähigkeit verloren haben, in der Wildnis zu überleben.

 

Von Wassergräben umgebene Inseln bieten kranken und behinderten Orang-Utans einen dauerhaften Platz zum Leben.

 

Nach wie vor ist das Projekt Samboja Lestari zum allergrößten Teil auf Spenden angewiesen. Darüber hinaus soll zukünftig aber auch das Gästehaus, die Samboja-Lodge, nach Möglichkeit zu einer unabhängigen Finanzierung für das Projekt beitragen.

 

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Lebenswald können Sie symbolisch erwerben unter:

www.schafft-lebenswald.de